Die Liebe hat Hochsaison in EnKara

Ein Beitrag der Fischerin, Lady Sevda aus dem Hause des Clark con En´Kara, der Stadt der 11 Türme:

Nach der Gefährtenschaftsfeier von Clark mit Rose und Sevda gab es diese Hand gleich eine zweite Feier, bei der diesmal allerdings nur zwei Bürger von EnKara die Gefährtenschaft eingingen.

Maekyr und Tara gaben sich das Ja-Wort.
Da Maekyr ein echter Nordmann ist, fand die Feierlichkeit nach nordischem Ritus in Fensalir statt. Eine kleine Abordnung aus EnKara fand aber natürlich den Weg in den hohen Norden, um der Zeremonie beizuwohnen. Nachdem man sich am Feuer im Dorf getroffen hatte, machte sich die Gesellschaft zusammen mit dem Bräutigam auf und bestieg den Runenberg, um dort auf die Braut zu warten. Maekyr war sichtlich nervös und deutlich erleichtert, als Tara in einem bestechenden, weißen Kleid den Hochzeitsplatz errichte.

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Finnur, der als Dorfjarl die Zeremonie leitete, bat zunächst um den Segen der Götter, um dann den beiden zukünftigen Gefährten Gelegenheit zu geben, den Göttern zu opfern. Nach dem Opfer von Brot, Met und Wintergemüse wurde es Ernst und Maekyr erklärte seine Bereitschaft, die Gefährtenschaft einzugehen, indem er Taras Familienaxt annahm, als Zeichen, von nun an ihren Schutz zu übernehmen. Nachdem er dies symbolisch getan hatte, übergab er Tara den Schlüssel seines Hauses, mit dessen Annahme Tara ihre Bereitschaft erklärete, seine Gefährtin zu werden, ihm Kinder zu schenken und sein Haus zu führen.

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Aufmerksamster Beobachter der Zeremonie war übrigens ein kleiner Iltis, der während der gesamten Zeit um den Altar wuselte und sich nichts entgehen ließ. Selbst der Iltis allerdings wurde nervös, als Maekyr (typisch Mann) minutenlang in seiner Tasche nach dem Schlüssel kramen musste.
Die größte Überraschung aber war, das Maekyr von dem Wein, der auch im Norden die Gefährtenschaft besiegelt, nur einen kleinen Schluck nahm. Ist Maekyr wirklich ein Nordmann? Dann wäre er der Erste, der aus einem Horn mit Alkohol nur einen kleinen Schluck nimmt.
Zum Abschluss versprachen sich beide mit ernsten Worte, was sie in der Zukunft für einander sein wollen.
Maekyr: „Du weißt ich bin kein Mann großer und langer Reden….Also vergib mir mein Nordlicht. Ich kann dir nicht versprechen, dass wir nur gute Zeiten durchleben….Aber ich kann dir versprechen, dass ich in guten und weniger guten Zeiten, mit vollem Vertrauen in dich, an deiner Seite, vor oder hinter dir stehe. Ich kann dir nicht versprechen, dass wir niemals Traurigkeit erleben werden. Aber ich kann dir versprechen, dass ich dich immer halten, umarmen und trösten werde. Ich kann dir nicht versprechen, dass wir immer fair und gerecht behandelt werden. Aber ich kann dir versprechen, dass ich mich immer für dich einsetzen werde und dass dich mein Herz immer auf deinen Wegen begleiten wird. Ich möchte weiterhin mit Dir in die gleiche Richtung blicken. Meine Träume, meine Freude, mein Glück, meine Ängste und meinen Schmerz möchte ich mit Dir teilen. Du bist mein größtes Geschenk….mein Nordlicht…mein Glück..mein Leben und meine Liebe“
Tara:  „Ich bin die Frau in diesem Bunde und normalerweise bin ich es, die viele Worte hat. Aber kaum ein Wort kann das wiedergeben, was ich in diesem Moment fühle. Für ein Jahr und einen Tag, für ein Leben lang gebe ich dir mein Wort. Ich werde an deiner Seite stehen und für unsere Familie kämpfen. Ich werde sie mit meinem Leben beschützen und alles in meiner Macht stehende tun, um mich deiner würdig zu erweisen. Das was mich an dich bindet ist dieses Versprechen und unsere Liebe wird uns die Flügel verleihen, auf dass unsere Seelen auf Ewigkeit gemeinsam wandeln.“
Nach diesen Worten besiegelte der Dorfjarl den Bund und legte die Hände der beiden ineinander, was von den Anwesenden mit lauten Applaus und Hoch-Rufen quittiert wurde. Und dann kam der Moment, auf den alle (vor allen Dingen Tara und Maekyr) lange gewartet hatten, der erste Kuss des neuen Paares.
Was dann folgte, kann sich wohl jeder ausmalen, der einmal im Norden gewesen ist, ein rauschendes Fest mit reichlichem Essen und noch reichlichem Met.

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