Wo Rauch ist, ist auch Feuer…..

Ein Beitrag der Sklavenausbilders, Sir Clark con En´Kara, der Stadt der 11 Türme: Neugierig schaute ich an diesem frühen Abend aus den Sehschlitzen unserer Behausung. Nicht weit entfernt am Horizont konnte ich kleine und größere Wolken ausmachen, die aussahen, als stammen sie von einem Feuer….. Besorgt machte ich mich auf den Weg in den Innenhof, wo schon einige Bürger und neugieriges Sklavenvolk sich versammelt hatte, um Vermutungen und Gerüchte auszutauschen. Das Haus der ehemaligen Wirtin Yvon lag in dieser Richtung und auch der Bauernhof von Hup war in der Nähe. 1Da mir nicht nach dem Getratsche der Damen war, gesellte ich mich zum Statthalter um mit Ihm zu beraten, was das sein könnte und was zu tun sei. Kurzerhand beschlossen wir, unsere Waffen zu nehmen und ohne die Unterstützung der Stadtwache nach dem Rechten zu sehen. Wir folgten den grauen und schwarzen Qualmwolken am Himmel, bis wir auf etwas stießen, das uns sehr seltsam vorkam. Etwas großes, trapezförmiges lag im Wasser und Hani´s Untersuchung ergab, das es sich hier um ein großes Teil aus Metall handeln musste.

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Wir waren gerade sehr vertieft darin, zu erörtern, was unser Schmied alles aus so einem riesigen Haufen Metall herstellen könnte, als etwas Weißes an  uns vorbei preschte. Schnell wie der Wind hatten wir die Bögen in den Händen und setzten dem weißen Geist nach, der schnell wie der Wind im Unterholz verschwunden zu sein schien. An einer Weggabelung hatte es uns kurz abgehängt…..und Hani begutachtete den Boden, als in der Nähe Zweige knackten.

3Wir gingen dem Geräusch nach und schnell war das weiße Ziel wieder in Sicht, ein gut gezielter Pfeil meinerseits….und die Beute war erlegt.

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Entgegen unserer ersten Annahme handelte es sich natürlich nicht um einen Geist…denn durch die würden ja Pfeile durchfliegen. Hier war mein Pfeil in frischem Sklavenfleisch stecken geblieben. Die laute, die die seltsam bekleidete Frau von sich gab, waren kaum verständlich und so waren die Zusammenhänge schnell klar. Die Frau
war nicht von Gor…von diesen dunklen Kanälen für die Sklavenbeschaffung gab es in meiner Kaste viele Gerüchte. Hani brach den Pfeilschaft ab, der aus der Wunde schaut und die dann für sie folgende Ohnmacht gab uns die Zeit, sie kunstvoll zu fesseln.

Da Hani Ihr auch die Füße zusammen gebunden hatte und der Pfeil sein übriges tat, hatte ich die Ehre, die Beute heim zu tragen. Über Ihre Pobacken der geschulterten Sklavin hinweg konnte ich Hani ansehen, das dieser kleine Ausflug ihn sehr erheitert hatte.

Daheim angekommen, lud ich die Fracht auf der Bank vor dem Heilerhaus ab. Die Heilerin schien nicht da zu sein und so entschloss ich mich, die unnötige Kleidung mit meine Jagdmesser zu entfernen und mir die neue Sklavin genauer anzusehen. Außerdem musste ich feststellen, wie viel Schaden mein Pfeil angerichtet hatte. Sklavinnen mit Löchern an den falschen Stellen ließen sich erfahrungsgemäß schlecht verkaufen.

Das kleine Ding war dürr und ich fluchte wohl sehr laut, denn mein Gemurre lockte andere Bewohner an, die den Grund meines Unmuts ergründen wollten. Unter den Bewohnern war auch meine Gefährtin Sevda, der ich dann die Wundversorgung übertrug.

5Unser neuer Schmied war in der Stadt und so konnte ich gleich seine Dienste in Anspruch nehmen und einen neuen Krage abmessen lassen. Ein Name war auch schnell gefunden: 5-1-12

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Auch ein kleiner Handel ergab sich noch, als ich auf den Schmied wartete. Ich bin sicher, Mia wird sich freuen, das ich für Sie eine große Sip-Wurzel habe kaufen können. Die Händlerin machte zwar einen seltsamen Eindruck und die Schuhe schienen Ihr nicht gut zu passen, aber die Wurzel sah gut aus und der Preis war fair.

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Ich beschloss, mir eine Paga bei Rose zum Feierabend zu holen und überließ es Sevda, sich um den Neuzugang zu kümmern.

Sklavenhändler und Ausbilder Clark con En´Kara, der Stadt der 11 Türme

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